Sonntag, 16. Oktober 2016

[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder, Ransom Riggs

Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Seiten: 416
Verlag: Knaur TB
Reihe?: 1/3


Klappentext: Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Meinung

"Die Insel der besonderen Kinder" war immer ein Buch, das mich nie besonders ansprechen konnte vom Cover her. Lange habe ich überlegt es zu lesen, und der Trailer zum Kinofilm konnte mich nun davon überzeugen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Buch meine Erwartungen übertroffen hat!
Die Gestaltung des Buches ist direkt der erste Punkt, den ich total positiv hervorheben möchte! Viele Aspekte, die Riggs in seinem Buch anführt, sind durch entsprechende Bilder belegt, was dem Buch eine Einzigartigkeit verleiht. In dem Roman hüpft man in eine Fantasy-Welt herein, die man sich normalerweise immer nur im Kopf vorstellen kann. Aber auf einmal findet man wirklich passende Bilder im Buch, sodass die Fantasy-Welt einem viel offener dasteht! 
Generell konnte mich aber die ganze Geschichte sehr überzeugen. Natürlich ist es immer weit hergeholt wenn man von Kindern spricht die besondere Fähigkeiten haben, oder wenn man Monstern in einem Buch begegnet. Was mich bei diesem Roman aber so überzeugen konnte, war die Position der Menschen, die diese "besondere Welt" nicht kannten, denn es war genau die Position die man als Leser auch vertritt: Eigentlich gibt es keine Monster. In anderen Fantasy-Romanen werden Monster als Teil unserer Welt immer total selbstverständlich dargestellt. Hier wird der Zweifel, den der normale Menschenverstand hat, auch untergebracht. 
Zuletzt gab es bei mir den positiven Aspekt, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe und mich somit ebenfalls auf einer Insel befunden habe. Daher konnte ich die Beschreibungen zu einer Insel tagtäglich auch in meinem "Real-Life" nachvollziehen, womit mir das Buch noch einmal näher gebracht wurde.

Fazit

Der Roman "Die Insel der besonderen Kinder" hat mich in einem Fantasy-Bereich überzeugt, der mich noch nie wirklich überzeugen konnte. Normalerweise sind mir schreckliche Monster ein bisschen zu weit hergeholt, aber dieses Buch war nicht typisch für diesen Bereich. Abschließend sehe ich den ersten Teil der Trilogie als nette Urlaubslektüre und gebe dem Buch 3,5/5 Punkten.

1 Kommentare:

Emmi hat gesagt…

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber die düstere Aufmachung mit den Bildern de du ja auch in deiner Rezension erwähnt hast finde ich wirklich toll. Deshalb hat mich der Trailer zum Film irgendwie ein wenig enttäuscht. Alles ist dort ziemlich bunt und gar nicht mehr so unheimlich wie ich es vom Buch her erwartet hätte. Trotzdem möchte ich die Geschichte irgendwann noch lesen ♥

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