Donnerstag, 18. August 2016

[Rezension] Gläsernes Schwert, Victoria Aveyard

Titel: Gläsernes Schwert
Autor: Victoria Aveyard
Seiten: 576
Verlag: Carlsen
Preis: 21, 99€
Reihe?: 2/3


Klappentext: In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.

Meine Meinung

Wie schon der erste Teil hat mir auch der zweite wieder sehr gut gefallen, trotzdem fande ich ihn ein wenig schwächer. Der Klappentext sagt schon aus, dass Mare und Cal sich nicht mehr im Schloss befinden und nun bei der Scharlachroten Garde leben. In diesem Buch begibt sich Mare immer wieder auf eine kleine Reise zusammen mit Cal, Farley und Kilorn, und bekommt auch noch Unterstützung von einem ihrer Familienmitglieder. Die Truppe sucht nach anderen Neublütern, die genau so sind wie Mare, um sie vor Maven zu schützen und um eine Art "Armee" aufzustellen, mit der man die Silbernen (insbesondere das derzeit regierende Köngishaus) besiegen könnte um sich Gehör zu verschaffen. Das Ziel ist natürlich eine Gleichberechtigung der Farben im ganzen Königreich. 
Die Handlung in diesem Buch war mir leider teilweise viel zu eintönig. Natürlich geht es auch um Mares Familie oder ihre Beziehung zu Kilorn und auch Cal, aber hauptsächlich geht es in diesem Teil nur um die Rettung der Neublüter. Immer wieder schwärmt die Gruppe aus um neue Neublüter aufzuspüren, dabei geraten alle immer wieder in Gefahr. Erst im letzten Drittel des Buches kommen mal neue Ideen auf und es wird eine größere Rettungsaktion gestartet. Außerdem hat sich Mare im Vergleich zu Beginn der Reihe unglaublich verändert, was mir in diesem Teil ziemlich auf den Geist geht. Es ist klar, dass sie viel durchmachen musste und das auch immernoch muss, aber sie hat jegliches Vertrauen zu allen Menschen verloren und gibt so oft Preis wie schlecht es ihr geht. Das hat mich an ihr in diesem Teil leider sehr gestört. Jedoch sind mir Kilorn und Cal total ans Herz gewachsen! Beide haben gewisse Gefühle für Mare, trotzdem unterscheiden sich die beiden komplett voneinander.

Fazit

Die Fortsetzung hat mich nicht enttäuscht und ist auch ganz gut gelungen, jedoch kann ich dem Buch nicht volle Punktzahl geben. Leider hat mich die Eintönigkeit an dem Buch etwas gestört, wie auch Mares Verhalten. Trotzdem finde ich Idee zum Buch immernoch sehr fesselnd! Ich gebe dem Buch 3,5/5 Punkten!

Sonntag, 14. August 2016

[Rezension] Whisper , Isabel Abedi

Titel: Whisper
Autor: Isabel Abedi
Seiten: 280
Verlag: Arena
Reihe?: 1/1



Klappentext: Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt.

Meine Meinung

Wie schon im Klappentext beschrieben, geht es um ein junges Mädchen namens Noa, die in den Ferien mit ihrer berühmten Mutter Kat und dessen schwulen besten Freund Gilbert in ein Ferienhaus zieht. Um das alte Haus etwas zu renovieren nehmen die neuen Bewohner die Hilfe des Dorf-Jungen David an. Ab diesem Augenblick verbringen Noa und David total viel Zeit miteinander, doch die Stimmung zwischen beiden ist sehr komisch. David ist eher zurück haltend und seine Handlungen sind unglaublich unvorhersehbar während des ganzen Buches. Noa ist ebenfalls sehr schüchtern zu Anfang, da sie seit dem ersten Tag im neuen Haus etwas dunkles wahrnimmt. Als Noa sich David endlich anvertraut, beginnen sie dem komischen Gefühl von Noa auf die Spur zu gehen, und schon bald decken sie während einer Geister Seance einen ungeklärten Mord auf. Die beiden sprechen immer wieder zu dem Geist, können sich aber nicht nur mit dem Aufdecken des Mordes beschäftigen, da die anderen Einwohner des Dorfes sie ständig auf Trapp halten. Am Ende scheint jedoch fast jeder mit diesem alten Geheimnis zutun zu haben. 
Was mir besonders gut gefallen hat, war der unglaubliche Wendepunkt am Schluss des Buches. Kurz vor Ende hatte man den Mord so gut wie aufgeklärt, und auf einmal wendet sich die Handlung in eine Richtung mit der man nie gerechnet hätte, die aber auf jedenfall schlüssig ist und Sinn ergibt! Genau diese Wendung gibt dem Buch nochmal diesen "Wow-Effekt", der mir sonst gefehlt hätte.
Die Protagonistin Noa konnte ich nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten doch in mein Herz schließen, und auch David wurde mir gegen Ende hin sehr sympathisch. Wie oben schon angesprochen sind seine Handlungen meistens sehr unvorhersehbar gewesen, und ich konnte seine Gefühle und Stimmungen nicht immer ganz nachvollziehen, besonders in Bezug auf Noa. 

Fazit

"Whisper" ist ein weiteres sehr gelungenes Buch von Isabel Abedi, was einen unglaublichen Grusel-Faktor hatte. Ich konnte Dank des faszinierenden Schreibstils der Autorin super ins Buch eintauchen!
Die Idee des Buches hat mir ebenfalls sehr zugesagt, jedoch hat mir in einer gewissen Art und Weise noch etwas gefehlt. Einiges ist an Hintergrund wissen zurück geblieben, was ich gerne noch erfahren hätte. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden und kann das Buch für dunkle Herbsttage empfehlen. Ich gebe dem Buch 3/5 Punkten.
 
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