Mittwoch, 6. Juli 2016

[Rezension] Das Tal - Die Katastrophe, Krystyna Kuhn

Titel: Das Tal - Die Katastrophe
Autor: Krystyna Kuhn
Seiten: 316
Verlag: Arena
Reihe?: 2/8


Klappentext: Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghosts, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den 70er Jahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Und doch machen sich Katie und ihre Freunde auf den Weg. Aber am Berg wird sehr schnell klar, wer zum Freund wird, wer ein Feind ist. Und als dann noch ihre Führerin, die Cree-Indianerin Ana, spurlos verschwindet, sind die College-Studenten völlig auf sich gestellt. Niemand von ihnen ahnt, dass ein gefährlicher Schneesturm heraufzieht. 

Meine Meinung

Zu Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten, mich wieder in das Buch einzufinden. Es ist bereits über 2 Jahre her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe, deswegen fehlte mir bis kurz vor Beginn noch immer der Elan dieses Buch überhaupt zu lesen, aber es hat sich gelohnt!
Die Ausgangssituation war mir bereits direkt wieder klar: Es geht um eine Gruppe junger Erwachsener, die ihr Studium an einem College inmitten eines mysteriösen Tals antreten. Bereits im ersten Teil der Reihe fällt auf, dass dieses Tal komisch ist und ihre Bewohner zu einigen komischen Taten verleiten kann, nur niemand kann genau sagen was es mit dem Tal wirklich auf sich hat. Nachdem es sich im ersten Teil der Reihe um Julia als Protagonistin gedreht hat, dreht sich jetzt alles um ihre beste Freundin Katie. Katie liebt Abenteuer und sucht stets das Risiko, da sie in ihrer Vergangenheit oftmals nicht die Möglichkeit hatte ihren eigenen Interessen nachzugehen. Normalerweise ist sie auch mehr die Einzelgängerin, doch sobald sie ihr Ziel feststeckt auf den "Ghost" zu klettern, muss sie sich an ihre Freunden wenden um mit den ihnen den Anstieg anzugehen. Während des Weges auf den Ghost erfährt man als Leser immer mehr über Katies Vergangenheit und kommt immer mehr hinter ihr dunkles Geheimnis, dass sie zu verdecken versucht. Die Gruppe wird aber immer wieder hart auf die Probe gestellt mit diversen Unfällen, womit alle zusammen arbeiten müssen und sich dadurch nicht mit ihren eigenen Problemen beschäftigen können. Am Ende sieht man aber wirklich wer bereit ist was für seine "Freunde" zutun, und wer sich einfach nur hinter einer Fassade versteckt hat.
Alle Charaktere sind dabei wieder sehr geheimnisvoll dargestellt und man fragt sich oft, wie es zu ihrem Verhalten gekommen ist. Ich denke das wird man noch in den nächsten Teilen der Reihe erfahren, da der Protagonist von Band zu Band wechselt.

Fazit

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir der Band ganz gut gefallen, obwohl es sich zwischendurch etwas gezogen hat. Ich gebe dem Buch 3/5 Punkten.

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